Das große Buch der Bäume

Als Biologin habe ich mich natürlich sehr gefreut, als das Bloggerportal mir das Sachbuch „Das große Buch der Bäume“ aus dem Anaconda Verlag zur Verfügung gestellt hat. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

ISBN: 978-3-7306-1055-8; Hardcover: 9,95 €; Erscheinungstermin: 11. Oktober 2021; von Nathalie Tordjman; Mit Illustrationen von Isabelle Simler, Julien Norwood; 72 Seiten.

Mein Fazit:

Das Sachbuch hat mir sehr gut gefallen. Es gibt schöne, spannende Fakten zu den Bäumen erklärt. Von der Definition von Bäumen über der Entstehung bis zu Infos wie Baumrekorde. Besonders gut hat mir gefallen, dass es sowohl biologisch, als auch Kindgerecht erklärt ist und es mit schönen Illustrationen unterstützt wurde. Die Aufteilung in die verschiedenen Abschnitte und die Rätselfragen oder „Selber-mach“-Aufgaben gefallen mir richtig gut. Im Großen und Ganzen richtig gut geworden, nur die Illustrationen im Suchspiel waren mir persönlich nicht klar genug. Und bei dem Titel hätte ich allgemein noch mehr Baumvorstellungen erwartet, vor allem einige unserer heimischen Arten mit allen Infos (Blätter, Früchte usw.). Schade, dass da nicht so viel dabei war. Ich vergebe 3,5 bis 4 Sterne für das schöne Sachbuch über Bäume.

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt das Sachbuch über die Bäume sehr gut. Die Aufteilung in die verschiedenen Bereiche „Was ist ein Baum?“ „Wie wächst ein Baum?“ „Wie entsteht ein Baum?“, „Was können Bäume alles?“ und „Wundervolle Bäume“ gefällt mir richtig gut. Innerhalb der Kategorien wird alles wunderschön biologisch und doch kindgerecht erklärt mit Illustrationen, sodass es supereinfach zu verstehen ist. Einige Dinge habe ich auch neu gelernt, was wirklich schön ist. Das Buch deckt alle wichtigen Bereiche ab und erklärt sogar die verschiedenen Bestäubungs- und Ausbreitungswege der Bäume. Sehr gut gefällt mir, dass beim Stoffaustausch sogar die Stomata gezeigt werden. Alles absolut logisch und schlüssig und so schön biologisch! Es gibt sogar Infos, wie sich der Baum „verarztet“ und – mein Persönliches Highlight – es wird kurz eine Galle erwähnt mit Zeichnung (es ist eine der häufigsten und auffälligsten – Mikiola fagi). In jedem Abschnitt gibt es noch Rätselfragen oder coole Natur-Aufgaben zum Nachmachen (Baum abmessen, Baum einpflanzen…) oder Rätselfragen. Und am Ende jeden Abschnittes gibt’s noch ein nettes Wimmelbild zu den Bäumen (wobei mir die Illustrationen dort fast zu verschwommen sind. Da hätte ich lieber klarere Bilder gehabt, wo man mehr Details sehen kann). Im letzten Abschnitt werden nochmal ein paar Baumarten vorgestellt und Besonderheiten erwähnt. Es gibt Baumrekorde (schwerste Frucht, größter Baum, ältester Baum, längste Blätter, breitester Stamm usw.), laubwerfende, immergrüne und Zier-Bäume, sowie überraschende Bäume. Allgemein ist es sehr beeindruckend was Bäume alles können und zu bieten haben. Anhand des Titels hätte ich jedoch mehr erwartet. Am Ende hätte mir noch eine Vorstellung einiger heimischer Bäume extra gewünscht. Schade, dass da eher nichts dabei war. Trotzdem ist das Sachbuch wirklich schön geworden und hat so einiges an Wissen zu bieten. Ich freue mich schon auf das große Buch der kleinen Tiere aus der Reihe.

Meine Meinung zum Cover:

Mir gefällt das Cover gut. Man sieht schon vereinzelte Bäume und Fragen. Als Biologin hat es mich sofort angesprochen.

Viel Spaß mit dem großen Buch der Bäume wünscht euch eure MermaidKathi

Die Abenteuer des Alexander von Humboldt

ISBN: 978-3-570-10350-0; Hardcover (Halbleinen): 28 €;
Erschienen: 25. März 2019; Originaltitel: The Adventures of Alexander von Humboldt; Originalverlag: Pantheon Books, New York 2019; Übersetzt von Gabriele Werbeck; farbig illustriert; 272 Seiten.

Das Buch aus dem C. Bertelsmann Verlag ist mir als Biologin natürlich sofort ins Auge gesprungen. Das Buch ist von Andrea Wulf und illustriert von Lillian Melcher. Natürlich kenne ich Alexander von Humboldt, ein Zeitgenosse von Lineé und Darwin. An unserer Uni gibt es sogar die sogenannten „Humboldt“-Forschungsprojekte, bei denen ich 2018 mitgemacht habe (Mäuse/Zecken Projekt im Schwarzwald). Auf jeden Fall habe ich mich sehr gefreut, als ich die Zusage vom Bloggerportal für ein Rezensionsexemplar erhalten habe. Vielen Dank dafür.

Mein Fazit:

Eine faszinierende Reise durch die Natur. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht Alexander von Humboldt auf seinen Abenteuern zu begleiten und mehr über ihn zu erfahren. Die Idee eine Comic-Geschichte zu machen, hat mir sehr gut gefallen. So hat es richtig Spaß gemacht den Wissenschaftler kennenzulernen. Der alte Alexander von Humboldt berichtet über seine Abenteuer als junger Mann. Am Anfang war es mir tatsächlich noch etwas zu sprunghaft, danach war die Geschichte super und ich muss gestehen, dass ich das Buch mit seinen 272 an einem Stück gelesen habe. Ich konnte es einfach nicht weglegen. Die Gestaltung der Seiten mit den alten Tagebüchern und Skizzen, sowie gepressten Pflanzen hat mir richtig gut gefallen! Nur leider hat mir der Illustrationsstil des Comics nicht zugesagt. Somit vergebe ich nur 4 bis 4,5 Sterne.

Meine Meinung zum Buch:

Naturwissenschaftliche Bücher und Biographien sind langweilig? Von wegen! Mit diesem Buch wird gezeigt, dass es ganz und gar nicht der Fall ist. Ich muss gestehen, dass ich das Buch aufgrund des Covers und des Titels ausgewählt habe. Als Biologin interessiert mich Alexander von Humboldt natürlich. Dass sich das Buch als Comic Geschichte entpuppt hat mich ehrlich gesagt überrascht – positiv! Denn so kommen einem die Abenteuer gleich viel interessanter und viel näher vor. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht die Figuren und die Gespräche zu lauschen. Zwischendurch gibt es immer wieder Erzählabschnitte, die wie Tagebucheinträge wirken (ob es die Originalen sind? Würde mich nicht wundern. Passen würde es). Auf jeden Fall ist Humboldts 5-Jährige Forschungsreise wahnsinnig spannend. Ich habe viel gelernt und es ist wirklich faszinierend, was er alles erlebt und herausgefunden hat – Und das geschah zwischen 1799 und 1804! Besonders interessant und faszinierend empfand ich Humboldts Gedanken zur Sklaverei und menschgemachten Klimawandel. Ein wirklich visionärer Mensch. Mir die Geschichte so gut gefallen, dass ich sie gar nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe das Buch an einem Abend gelesen. Besonders gut hat mir die Gestaltung gefallen. Die Seiten zeigen Skizzen, Karten, Tagebucheinträge, gepresste Pflanzen und und und. Es sieht richtig gut aus! Diese Gestaltung gefällt mir besonders gut. Leider war ich persönlich vom Illustrationsstil des Comics nicht ganz so begeistert. Diese liegen mir leider nicht. Aber dafür habe ich immer erkannt wer wer sein soll. Wenn man vom Illustrationsstil der Comics absieht ist das Buch wirklich absolut genial. Mir haben die Abenteuer von Alexander von Humboldt wirklich gut gefallen und die Art des Buches ist wirklich genial. Es macht richtig viel Spaß den Wissenschaftler kennenzulernen und zu begleiten. Außerdem hat das Buch ein Leseband, damit man weiß, wo man zuletzt war ;).

Meine Meinung zum Cover und der Seitengestaltung:

Mich hat das Cover total angesprochen und mir gefällt es richtig gut. Auch die vielen Innenseiten gefüllt mit Landschaftsbildern, Tagebuchseiten, Skizzen, getrockneten Pflanzen usw. sind richtig gut gelungen. Allein mit dem Illustrationsstil des Comics konnte ich mich nicht anfreunden. Schade. Trotzdem ist das Buch allgemein schön gestaltet.

Ich wünsch euch ganz viel Spaß mit den Abenteuern des Alexander von Humboldt. Eure MermaidKathi

Rosalie, die Feuerwanze

Eine Geschichte über Insekten? Absolut klar, dass ich die testen muss, oder? Also vielen lieben Danke Uwe Krauser für das Rezensionsexemplar. Das Buch ist im Kampenwand Verlag erschienen.

ISBN: 978-3-947738-97-7; Hardcover: 12,85 €; Erscheinungstermin: 10.08.2021; 180 Seiten.

Mein Fazit:

Mir haben Rosalies Geschichte und ihre Reise sehr gut gefallen. Sie ist witzig und leerreich und sie gibt einen tollen Einblick in die Welt der Insekten. Besonders gut haben mir die Wissensfragen (mit ausführlichen Lösungen) gefallen und die tollen Werte, die das Buch vertritt. Leider muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin, dass es leider kaum Bilder im Buch gibt. Und auch die vielen leeren weißen Seiten stören mich. Das muss nicht sein. Einen biologischen Fehler habe ich entdeckt. Die Information zum asiatischen Marienkäfer passt biologisch nicht. Diese verdrängen die einheimischen Marienkäferarten. Aufgrund der Werte hinter der „Falschaussage“ kann ich darüber aber hinweg schauen ;). Trotzdem fehlen mir natürlich die Bilder und die weißen Seiten stören mich sehr, vorallem in diesem Kontext. Deshalb erhält das Buch, trotz genialer Geschichte, nur 4 von 5 Sternen von mir.

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt die Idee zum Buch richtig gut. Die Geschichte ist spannend, witzig und dazu noch super lehrreich. Ich habe sie einem fast 6-jährigen Mädchen mit viel Abstand (1x in der Woche, etwa 5x) vorgelesen und ihr gefällt die Geschichte genauso gut wie mir.  Der Schreibstil ist sehr schön und wir haben die ganze Zeit mit Rosalie mitgefiebert. Mein persönliches Highlight war das Vorkommen einer Schlupfwespe (ihr solltet allein deswegen schon das Buch lesen). Biologisch gesehen ist das Buch auch super. Man lernt sehr viel über die Insekten (und Spinnen-) Welt. Rosalie lässt sich gut vorlesen und die Kapitellänge ist ganz angenehm. Aber was mich leider etwas sehr stört sind die leeren Seiten. Als „Insekten“ Buch, jetzt wo Umweltschutz und „Rettet die Insekten“ so wichtig sind und im Fokus stehen, empfinde ich es als besonders störend so viele leere Seiten vorzufinden. Absolut unnötig. Dürften sehr gerne mit Bildern gefüllt sein. Das Layout ist zwar sehr schön, aber es fehlen trotzdem weitere Bilder. Das Buch enthält bis auf das süße Layout unten und eine kleine Zeichnung am Kapitelrand leider keine Illustrationen. Das fehlt sehr, zumal das Buch zum Vorlesen ab 5 Jahren super geeignet ist. Dafür finde ich die Wissensfragen am Ende super! So können die Leser ihr gesammeltes Wissen noch einmal testen. Dazu gibt es auch tolle Antworten zum Nachschauen. Ein schönes Detail. Es gefällt mir auch sehr, dass das Buch wichtige Botschaften vermittelt wie Freundschaft, Vertrauen und Hilfsbereitschaft. Eine Aussage im Buch ist biologisch nicht ganz korrekt. Im Buch wird der asiatische Marienkäfer freudig vom heimischen empfangen „Wer so gutes Essen machen kann, ist hier jederzeit willkommen“. Moralisch gesehen usw. finde ich die Aussage natürlich super. Leider ist das biologisch nicht ganz korrekt, da der asiatische Marienkäfer die heimischen Arten verdrängt. Aufgrund der wichtigen Aussage innerhalb der Geschichte kann ich über den Fehler hinwegsehen, musste es als Biologin natürlich aber erwähnen. Auf jeden Fall ist Rosalies Geschichte superschön gemacht und ich empfehle sie sehr gerne weiter.

Meine Meinung zum Cover:

Mir gefällt das ungewöhnliche Cover sehr gut. Man kann Rosalie gut erkennen, die Farbe passt und es sind weitere wichtige Charaktere (wie der coole Marienkäfer Paul) zu sehen. Illustrationen im Buch sind eindeutig zu wenige. Dafür gibt es ein cooles Leseband. Man braucht kein extra Lesezeichen.

Viel Spaß mit Rosalie wünscht euch eure MermaidKathi

Pri und der unterirdische Garten

Hi,

letztens habe ich mal wieder ein Kinderbuch gelesen und werde es nun rezensieren. Danke an den Mixtvision Verlag, dass ich das Buch zugeschickt bekommen habe.

Inhalt

Pri lebt in einer wunderschönen Stadt. Aber der Bürgermeister zerstört langsam alle Natur in der Stadt, um neue Häuser zu bauen. Pri und Attica wollen das verhindern, aber sie wissen nicht, wie sie es machen sollen. Da es nichts mehr in der Stadt zu entdecken gibt, weil alles abgeholzt wird, machen sich die beiden auf den Weg in den verbotenen Gruselwald. Dort treffen sie auf spannende und magische Dinge. Als sie dann noch vor einer schwierigen Frage stehen, gerät ihr Leben komplett aus den Fugen.

Fakten

Pri und der unterirdische Garten wurde geschrieben von dem Autor Mat Larkin und ist dieses Jahr im Mixtvision Verlag erschienen. Das Kinderbuch ist ein Hardcover. Es kostet 16,00€ und hat 324 Seiten. Auf Grund der relativ hohen Seitenanzahl für ein Kinderbuch, empfehle ich das Buch ab ca. 10 Jahren.

Meine Meinung

Sehr gut an Pri und der unterirdische Garten hat mir gefallen, dass das Buch fast nur draußen spielt. Es zeigt zwei verschiedene Welten, einmal die, wo die Natur zerstört wird und alles mit Häusern voll gebaut wird und einmal die wo man die wunderschöne Natur in Form eines magischen Gartens sehen kann. Auch der Schreibstil des Autors war angenehm zu lesen, aber er war nicht sehr besonders und an manchen Stellen fand ich das Buch zu ausführlich und es wurde sehr langweilig. Ich hatte dann auch nicht mehr so viel Lust weiter zu lesen und mich hat es erst zum Ende hin richtig gepackt. Da wollte ich erst wissen, wie es weitergeht. Auch der Inhalt war sehr cool, denn das Geschehnis hat sich fast wie Realität angefüllt, obwohl manche Sachen die in dem Buch stehen nur Fantasie sind, aber es hat sich total echt angefüllt. Ich fand es sehr schön, wie man den Kontrast zwischen Stadt und Natur gesehen hat. Auch die Charaktere waren mir sehr sympathisch und besonders Pri, der Protagonist wurde sehr gut dargestellt und beschrieben. Mit diesem konnte man in eine magische Welt eintauchen. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen, weil der Autor die Umgebung sehr ausführlich und genau beschrieben hat. Nur das Ende hat mich ein bisschen verwirrt, weil ich nicht alles nachvollziehen und verstehen konnte.

Cover

Besonders dieses Cover hat mich sehr angesprochen. Ich habe mir den Klappentext nicht mal richtig durchgelesen, weil das Cover so magisch ist und dann noch dieser Titel dazu. Die Atmosphäre von den Illustrationen gefällt mir sehr gut. Es ist sehr bunt und verrückt, zum Beispiel mit den Bahngleisen in der Luft.

Fazit

Besonders die magische Welt hat mir sehr gut gefallen, aber leider fand ich den Schreibstil des Autors ein bisschen zu ausführlich und deshalb an manchen Stellen langweilig, aber dafür wurde genau erklärt, wie die Umgebung aussieht, und wie sich die Charaktere verhalten und fühlen.

Ich gebe ⭐️⭐️⭐️ von 5 Sternen.

Viel Spaß beim Lesen

Eure Natalie

Babyleicht erklärt (Band 2) – Biologie

ISBN: 978-3-328-30054-0; Pappbilderbuch: 10 €; Erschienen am  23. August 2021; 20 Seiten.

Das schöne Bilderbuch hat mich sofort angesprochen – hier wird schließlich Biologie ganz einfach erklärt! Das Buch von Judith und Marcus Weber aus dem Penguin Verlag durften bei meinem Neffen und mir über das Bloggerportal einziehen. Mit Illustrationen von Marta Costa. Vielen lieben Dank für die Rezensionsexemplare.

Unser Fazit:

Wunderschön illustriertes Buch zur Naturwissenschaft Biologie. Das Buch erklärt kindgerecht und klischeefrei verschiedene Biologische Themen wie: Feldarbeit, Energie und Blutkreissystem, Schutzreaktion vom Körper, Ordnungen von Wirbeltieren, Veränderungen (Metamorphose) von Pflanzen (anhand des Löwenzahns) und Anpassung aufgrund des Lebensraums. Meinem Neffen und mir gefällt das Buch richtig gut und wie vergeben volle 5 Sterne.

Unsere Altersempfehlung: ab ca. 3 Jahren.

Meine Meinung zum Buch:

Das Buch hat uns sehr gut gefallen. Die Illustrationen sind wunderschön und begleiten das Buch Klischeefrei. Der Erzählstil ist locker und leicht und die Erklärungen gut verständlich für meinen 3- (fast 4-) jährigen Neffen. Die biologischen Bereiche werden sehr schön und anschaulich erklärt und man bekommt einen kleinen Einblick in die verschiedenen Themen. Zu Beginn wird erklärt, dass der Affe Toffi und seine Freunde gerne draußen in der Natur spielen und neue Sachen entdecken – dies Beschreibt natürlich eine meiner Liebsten Bereiche in der Biologie. Die Feldarbeit mag ich als Biologin persönlich am Liebsten. Darauf folgen ein paar Infos zum Thema Blut und was es im Körper so macht, warum manche Tiere einen Bauchnabel haben und manche nicht und das Thema Metamorphose bei Löwenzahn. Besonders gefallen hat mir jedoch der Teil mit der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum gefallen. Toffi und seine Freunde zeigen ihre Füße her und erklären, warum sie so aussehen, wie sie aussehen. Das Buch ist einfach, anschaulich und sehr kindgerecht gestaltet, was uns sehr gut gefallen hat. Mein Neffe hat alles verstanden und hat viel Spaß mit Toffi und seinen Freunden. Ob das Buch bereits für 2 jährige geeignet ist…: Kann ich mir nicht ganz vorstellen. Vielleicht, aber ich würde es eher ab 3 Jahre empfehlen. Trotzdem finde ich es super, dass das Buch ein Pappbilderbuch ist und die Seiten schön stabil. Ich kann es euch auf jeden Fall weiterempfehlen. Auf die anderen wissenschaftlichen „Babyleicht erklärt“ Bücher freuen wir uns auf jeden Fall schon sehr.

Meine Meinung zum Cover und zu den Illustrationen:

Mir gefällt das Cover sehr gut. Man sieht sofort, dass es um das Thema Biologie geht und der Affe (Toffi) alles erklärt. Die Illustrationen im Buch sind schön bunt, passen perfekt zum Buch und begleiten die Geschichte. Zudem gefällt es mir sehr gut, dass sie Klischeefrei gestaltet sind und alle Kinder ansprechen.

Wir wünschen euch ganz viel Spaß mit Toffi und der Naturwissenschaft. Eure MermaidKathi mit Neffe L.

Seltsame Knubbel und „Äpfel“ an Eichen

Unsere Natur beherbergt unglaubliche Schätze – wie die Pflanzengallen, um die es heute geht. Noch nie davon gehört? Kein Problem, hier bekommt ihr alles zu lesen, was man darüber wissen sollte. In den letzten Jahren sind Pflanzengallen leider immer mehr in die Vergessenheit geraten. Dabei gibt es einige nützliche Pflanzengallen und früher waren sie besonders wichtig. Aber dazu später mehr. Zuerst möchte ich euch erzählen, was Pflanzengallen überhaupt sind und wie man sie erkennt.

Was sind Pflanzengallen?

Pflanzengallen sind ungewöhnliche Auswüchse an Pflanzen. Dabei können die Pflanzengallen verschiedene Formen annehmen. Von winzigen Härchen, die einen kleinen Filzteppich ausbilden, bis hin zu knallroten Gebilden, die aussehen wie Zipfelmützen, ist alles dabei. Gallen können aber auch Verdickungen im Stängel sein oder die Größe der Pflanze verändern. Aussehen und Form bestimmt der jeweilige Gallenerzeuger, indem sie Gene in der Pflanze aktivieren. Dabei entstehende Gallen sind so typisch, dass von ihr direkt auf ihren Erzeuger geschlossen werden kann.

Gallenerzeuger sind vielfältig.  Gallen von Gallwespen, Gallmücken, Gallmilben und Pilzen sind dabei besonders häufig und auffällig. Aber auch Fadenwürmer, Pflanzen und Läuse können Gallen bewirken und von der Pflanze ausbilden lassen.

Im Inneren einer Galle findet leben statt. Hier seht ihr eine aufgeschnittene Galle von einer Wilden Möhre. (Natürlich vergrößert. die Gallse ist recht klein.)

Die Gallen werden von den Erzeugern (z.B. den Gallwespen) injiziert, das bedeutet, dass Pflanzen dazu angeregt werden Gallen auszubilden. Kleine Gallwespen-Weibchen beispielsweise legen ein Ei in einem Blatt ab. Dabei gibt das Gallwespen-Weibchen Stoffe ab, die bestimmte Gene der Pflanze aktivieren. Die Pflanze bildet daraufhin Zellen aus und baut ein kleines „Haus“ um das Ei. So kann die Larve geschützt in einem festen Teil der Pflanze überleben und wird nicht sofort von Fressfeinden gefunden und erbeutet. Die Stoffe, die die Gene der Pflanze regulieren, können sowohl vom Muttertier, als auch von der Larve abgegeben werden. Dies ist von Art zu Art unterschiedlich. Die Pflanze bietet also mit der Galle Schutz und Nahrung für den Gallenerzeuger (wenn die Larve selbst die Gene reguliert und die Galle bilden lässt) oder seine Nachkommen (wenn das Muttertier die Galle ausbilden lässt). Die Larve entwickelt sich innerhalb der Galle und als erwachsenes Tier „schlüpft“ es.

Wie erkennt man eine Pflanzengalle und wie kann man welche finden?

Eigentlich alles, was an einer Pflanze etwas merkwürdig aussieht, könnte eine Pflanzengalle sein. Dabei können das sehr auffällige, aber auch sehr unauffällige Veränderungen sein. Besonders ausgeprägt (auffällig) und häufig sind Gallen an Blättern. Vor allem an Eichen, Ahorn und Buchen kann man Flecken, Kugeln oder komische Gebilde an Blättern entdecken. Wenn ihr das nächste Mal in der Natur unterwegs seid, findet ihr vielleicht welche. Besonders im Sommer und Herbst könnt ihr Gallen entdecken, beispielweise auf den Unterseiten der Blätter. Es kommt vor, dass mehrere, sich sehr ähnlich sehende, Gallen auf einer Pflanze zu finden sind, die von Gallenerzeugern derselben Art injiziert wurden. Auch unterschiedlich aussehende Gallen von unterschiedlichen Arten kommen zusammen vor.

Ihr könnt die Gallen sogar mitnehmen. Natürlich niemals aus einem Naturschutzgebiet. Wenn es klappt könnt ihr beobachten, was für ein erwachsenes Tier daraus schlüpft und findet so vielleicht heraus welches Tier die Galle hervorgerufen hat. Dafür kommen die Gallen mit einem Teil der Pflanze in einen Gefrierbeutel oder in eine Plastikbox mit Luftzufuhr. Das Behältnis sollte nicht zu feucht oder zu trocken sein (Es ist nicht so einfach die perfekte Methode zu finden. Vielleicht legt ihr einfach ein leicht feuchtes Wattepad dazu). Ich bin gespannt was, ihr alles entdecken werdet.

Haben Pflanzengallen Namen?

Besonders auffallende Gallenarten haben ihren eigenen Namen, welcher sich sehr oft auf ihr Aussehen, auf die spezialisierte Pflanzenfamilie oder auf ihren Gallenerzeuger bezieht. Z.B. die „Ziergalle“ besitzt schöne Verzierungen auf ihrer Oberfläche (Bild A) und die „Seidenknopfgallen“ glänzen seidig und sehen aus wie ein Teil von Druckknöpfen (Bild B). Die Galle „Schwammapfel“, da sie wie ein kleiner Apfel aussieht und innen schwammig ist (Bild C). Die Galle „Buchenblattgallmücke“, findet man an Buchenblättern und sie wird von der Gallmücke Mikiola fagi erzeugt (kein Bild, könnt ihr aber googeln. Die sind auch sehr häufig). Es gibt viele Gallen, die keinen speziellen Namen haben, sondern den wissenschaftlichen Namen des Erzeugers tragen.

A: Die Ziergalle hat schöne Verzierungen auf der Oberfläche, weswegen sie auch Schmuckgalle genannt wird. Die Gallen von Cynips longiventris befindet sich immer auf der Blattunterseite von Eichen. B: Die Seidenknopfgallen oder Münzgallen findet man ebenfalls auf der Blattunterseite von Eichenblättern. Meist sind mehrere der gleichen Art zu finden, oft aber auch mit andere Gallen zusammen. Die Gallen werden von einer Gallwespe, der Neuroterus numismalis, erzeugt. C: Der Schwammapfel sieht innen schwammig und von außen wie ein Apfel aus. Die Galle wird von der Gallwespe Biorhiza pallida erzeugt. Man kann die Galle auf Eichen finden. (Bild: Christiane Dalitz und Ann-Kathrin Mertz/SMNS).

Geschichte der Pflanzengallen

Der Galle von der Gallwespe Diplolepis rosae wird auch Schlafapfel genannt. Sie soll wohl nach einem alten Volksglauben gegen Schlafstörungen helfen, wenn man sie unters Kopfkissen legt. Rosenstengelgallen kann man besonders gut im Winter entdecken. Vorallem an wilden Rosen.

Schon Hippokrates (460-377 vor Christus) nutzte Pflanzengallen und schrieb darüber. Aber wofür konnten Pflanzengallen genutzt werden? Als Heilmittel für verschiedene Beschwerden, zur Herstellung von Kerzendochten oder besonderen alkoholischen Getränken. Die Menschen damals waren sehr experimentierfreudig und haben alles genutzt, was sie gefunden haben. Sie haben damit sogar Tierhäute gegerbt um Leder herzustellen. Aber eine der faszinierendsten Nutzungen ist, meiner Meinung nach, die Nutzung als Tinte.

Tinte hergestellt aus Pflanzengallen?

Aus bestimmten Gallen der Eiche wurde früher Tinte zum Schreiben hergestellt. Am besten zur Herstellung geeignet waren die Gallen von Andricus gallaetinctoriae (Synonym Cynips tinctoria). Diese Gallenart kommt jedoch nicht in Deutschland vor und musste importiert werden. Die Herstellung der Tinte funktionierte auch mit Gallen von Cynips quercusfolii (deutscher Name: Gallapfel), die in Deutschland zu finden sind. Aufgrund ihrer geringeren Anteils an Tannin sind die Gallen von minderwertiger Qualität und es wurde eine größere Menge zur Herstellung der sogenannten Eisengallustinte benötigt.

Die Eisengallustinte wird auch als dokumentenechte schwarze Tinte bezeichnet. Viele wichtige Dokumente, wie die amerikanische Unabhängigkeitserklärung, wurden (und werden teilweise noch heute) mit Eisengallustinte unterzeichnet. Bekannte Persönlichkeiten, wie die Wissenschaftler Charles Darwin und Isaac Newton oder auch Künstler wie Leonardo da Vinci und Johann Sebastian Bach, haben die Tinte aus Gallen genutzt. Sie wurde bereits im antiken Rom und im Mittelalter verwendet. Noch heute können Gallen gekauft werden, um historische Tinte herzustellen. Diese sollte jedoch niemals mit einem Füller genutzt werden, da dieser dann verklebt, sondern mit einer Gänsefeder oder einem Schilfrohr. Diese Gallen kosten rund 5 bis 6 € für 100 g.

Wie ihr seht, sind Pflanzengallen wirklich faszinierend! Schade, dass sie so in Vergessenheit geraten sind. Auch in Kinderbüchern kommen sie sehr, sehr selten vor. Ich habe gerade mal eines gefunden, in dem sie erwähnt werden: „Die wunderbare Welt der Eiche“. Hoffentlich ändert sich das bald. Denn Pflanzengallen fallen ziemlich auf. Auch ich habe sie früher schon oft gesehen, wusste eben nur nicht, was das war. Und das geht vielen von euch sicher auch so, oder? Ich bin sehr gespannt, was ihr so erzählt. Vielleicht entdeckt ihr ja auch ganz viele Pflanzengallen in der Natur, direkt vor eurer Haustüre. Viel Spaß beim Suchen!

Buchempfehlung zum Thema Pflanzengallen.

Eure MermaidKathi, die gerne in der Natur unterwegs ist. Denn es gibt immer viel zu entdecken!

P.S. Bei mdr habe ich vor kurzem ein etwa 3-minütiges Video entdeckt, in dem Pflanzengallen vorgestellt und gezeigt werden. Schaut gerne mal vorbei. Das ist echt super geworden und gibt euch nochmal einen kleinen Einblick in die Faszinierende Welt der Pflanzengallen.

PP.S. Wenn ihr noch mehr über Pflanzengallen erfahren wollt, könnt ihr euch gerne den Gallen-Naturführer „Faszinierende Pflanzengallen“ anschauen. Infos zum Buch und meine Rezension findet ihr hier.

Und wenn ihr euch für das Kinderbuch interessiert, in dem die Pflanzengallen erwähnt und wunderschön illustriert sind, schaut gerne bei meiner Rezension zu „Die wunderbare Welt der Eiche“ vorbei.

Quellen: Bellmann, H., Spohn, M., Spohn R. (2018): Faszinierende Pflanzengallen – Entdecken, Bestimmen, Verstehen; Wiebelsheim (Quelle & Meyer).

Küster, E. (1911): Die Gallen der Pflanzen. Ein Lehrbuch für Botaniker und Entomologen. Verlag v. S. Hirzel, Leipzig.

Meine, deine, unsere Welt – Wir zählen und vergleichen von 1 bis 10

ISBN: 978-3-328-30022-9; Hardcover: 13 €; Erscheinungstermin: 8.02.2021; 14 Seiten; Altersempfehlung: ab 3 Jahren.

Das schöne Buchstaben-Lern-Buch von Nicola Edwards aus dem Penguin junior Verlag habe ich beim Bloggerportal entdeckt und habe es für meinen Neffen und mich gleich angefragt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Mein Fazit:

Die Idee zu dem Buch gefällt mir richtig gut. Mithilfe der Würfel wird verglichen, die Höhe und Länge gemessen und gezählt. Leider gab es auf Grund des Titelbildes einige Diskussionen wegen Höhe und Länge beim Hund. Das ist leider nicht ganz klar und etwas verwirrend. An der Stelle wäre also eine Lösung zur Selbstkontrolle praktisch. So könnten die Kinder sich auch selber kontrollieren. Schade fand ich auch, dass auf den Würfeln keine Zahlen standen. Dafür gibt es aber wunderschöne Suchbilder, Illustrationen und Themen. Die Idee mit den Würfeln gefällt mir auch richtig gut und mein Neffe hat viel Spaß mit dem Buch. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Meine Meinung zum Buch:

Die Idee zu dem Buch ist richtig gut und mein Neffe hat richtig viel Spaß dabei mit den Würfeln alles nachzumessen und zu zählen. Mir gefällt besonders gut, dass die Würfel alle eine unterschiedliche Farbe haben und alles schön bunt ist. Mir ist jedoch aufgefallen, dass leider keine Zahlen darauf stehen. Das wäre als Unterstützung sehr praktisch. Den Punkt haben auch meine Mama und meine Schwester bemängelt, die beide Erzieher sind und im Kindergarten arbeiten. Die Suchbilder und Illustrationen gefallen mir sehr gut. Die einzelnen Seiten mit unterschiedlichen Naturthemen sind sehr schön aufgebaut und es gibt viel zum Messen und zählen. Bei der ersten Seite ist mir jedoch sofort aufgefallen, dass nach „Höhen“ gefragt wird und der Hund ganz normal auf seinen vier Beinen steht. Wir würden alle ganz normal die Höhe, also z.B. von Bein bis Popo messen. Jedoch ist auf dem Titelbild eben dieser Hund abgebildet und es wurde als Beispiel die Länge vermessen (von Schwanz bis Schnauze). Das hat für einige Diskussionen bei uns gesorgt. An der Stelle wären Lösungen für die Selbstkontrolle praktisch. So benötigen die Kinder keine Erwachsenen um ihre Lösungen zu kontrollieren und bei solchen Fragen können die Erwachsenen einfach auf die Lösung schauen, wenn sie unsicher sind. Ansonsten gefällt mir das Buch sehr gut, vor allem die Themen, passend zur Umwelt, und die realistischen Illustrationen sind sehr gut gewählt worden. Ein sehr schönes Buch zum Zählen, messen und vergleichen.

Meine Meinung zum Cover & den Illustrationen:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Hier wird auch gleich erklärt wie das Buch funktioniert. Leider hat es bei uns etwas zu Diskussionen geführt. Die realistischen Illustrationen gefallen mir besonders gut.

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Lern-Buch ab 3 Jahren. Eure MermaidKathi

Meine, deine, unserer Welt – Mein Abc der Natur

ISBN: 978-3-328-30021-2; Hardcover: 12 €; Erscheinungsdatum: 08.02.2021; 20 Seiten.

Das schöne Buchstaben-Lernbuch von Nicola Edwards aus dem Penguin junior Verlag habe ich beim Bloggerportal entdeckt und habe es für meinen Neffen und mich gleich angefragt. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Mein Fazit:

Ein Wunderschönes Buchstaben-Lernbuch mit weicher Filzflächen zum Nachfahren mit dem Finger. Es gibt ein schönes Bild passend zu jedem Buchstaben ohne unnötige Ablenkungen. Zudem hat das Buch eine schöne Auswahl an Worten, passend zur Natur. Ein schönes Buch, um die Buchstaben zu lernen. Ich vergebe 5 Sterne.

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt das Buch sehr gut. Lehrreich mit angenehmen Filzspuren und eine sehr schöne Auswahl der Bilder und der Worte. Zudem gibt es eine schöne Anleitung in welcher Reihenfolge man die Buchstaben nachfährt. Die Bilder sind wunderschön und alle habe ein schönes Natur-Thema. Diese sind realistisch abgebildet, was mir besonders gut gefällt. Durch die bunten Filzzwischenlagen sind die Seiten dick, der Buchschnitt schön bunt und das Buch trotzdem angenehm leicht.  Ein wirklich gelungenes Lern-Buch.

Meine Meinung zum Cover & den Illus:

Das Cover schreit schon förmlich Natur. Mir persönlich gefällt besonders, dass alles absolut realistisch aussieht und so in der Natur zu finden sind. Auch die Illustrationen im Buch sind so gehalten und wunderschön.

Mir gefällt das Lernbuch richtig gut! Viel Spaß mit dem ABC der Natur. Eure MermaidKathi mit Neffe L.

Das Geheimnis der Pflanzen

ISBN: 978-3-7534-4432-1; Hardcover: 16,50 €; E-book: 6,99 €; Erscheinungstermin: 26.04.2021; 36Seiten.

Das süße Buch von Shanice Dobler mit den Illustrationen von Iris Eichinger ist als Rezensionsexemplar bei mir eingezogen. Vielen Dank an dafür.

Mein Fazit:

Eine superschöne, fantasievolle Geschichte mit ganz viel Herz. Die Geschwister versuchen der kranken Großmutter zu helfen. Dafür reisen sie ins Reich der Zwerge & suchen die passenden Heilpflanzen. Das Buch ist lehrreich & vermittelt nicht nur Wissen zu Wildpflanzen, die heilende Wirkung haben, sondern auch wichtige Werte wie Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft & niemals aufzugeben. Das Ganze ist verpackt in einer wunderschönen magischen Geschichte mit sprechenden Pflanzen. Schöne Illustrationen & ein Happy End bietet diese wunderschöne Vorlesegeschichte ab etwa 5 Jahren. Ich vergebe volle 5 Sterne.

Meine Meinung zum Buch

Das wunderschöne Buch wirkt wie eine schöne Märchenerzählung mit einem Happy End. Der Schreibstil ist super schön und das Buch eignet sich perfekt zum Vorlesen. Die Geschwister Alissa und Emma lauschen den Geschichten der Großmutter und als diese krank wird versuchen sie alles, um ihr zu helfen. Sie befolgen ihren Rat mit den Pflanzen zu sprechen, um ein Heilmittel für ihre Krankheit zu finden. Dafür reisen sie in das Reich der Zwerge. Dort wachsen die gleichen Pflanzen wie bei uns. Das Buch vermittelt in schönen Reimen und Rätseln viel Wissen über 7 Wildpflanzen mit heilender Wirkung. Wunderschöne, malerische Illustrationen begleiten die Geschichten und das Vorlesen wird ein zu einem richtigen Vergnügen. Das Buch vermittelt zudem wichtige Werte wie Hilfsbereitschaft. Ein wirklich schönes Buch mit tollem Wissen, das ich sehr gerne weiter empfehle.

Meine Meinung zum Cover und den Illustrationen:

Mir gefällt das Cover und die Illustrationen sehr gut. Sie haben ihren typischen eigenen Stil und passen wunderschön zur märchenhaften Geschichte.

Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Geheimnis der Pflanzen. Eure MermaidKathi

Die gelehrige Magierin – Magie der Natur (Band 3)

Nach Band 1 und Band 2 durfte ich auch wieder bei der Leserunde zu Band 3 dabei sein, was mich sehr gefreut hat. Die Geschichte im Mittelalter mit Arah hat mir in Band 1 und 2 bereits sehr gut gefallen und ich bin glücklich, dass ich weiterlesen darf. Vielen lieben Dank an die Autorin Marlene Beer für die schönen signierten Bücher und an lovleybooks für die Leserunde.

Mein Fazit:

Band 3 der Reihe hat mir sehr gut gefallen. Arah erinnert sich wieder und ihre Magie kehrt zurück. Der Meister unterrichtet sie, und sie lernt mühevoll ihre Kräfte zu kontrollieren. Zudem lernt man wahnsinnig viel zur Entstehung der Magie, was ich persönlich sehr faszinierend finde. Auch der Schreibstil ist wieder richtig gut und es passieren einige merkwürdige Dinge, die zum Nachdenken anregen. Zudem bleiben wieder viele Fragen offen, die dazu ermutigen sich auf Band 4 zu freuen. Allgemein ist die eher ruhige Stimmung im Wald sehr angenehm und obwohl es interessante und spannende Szenen gibt passiert jetzt nicht sooo viel in dem Band. Es hat ja auch nur, wie die andern, um die 130 Seiten. Trotzdem hätte es an einigen Stellen etwas ausführlicher sein dürfen. Auf jeden Fall ist Band 3 auch sehr gut und ich freue mich weiterzulesen. Band 3 bekommt von mir 4 von 5 Sterne.

Meine Meinung zum Buch:

Mir gefällt die Buchreihe zu Arah sehr gut. Ich habe Arah von Anfang an ins Herz geschlossen und begleite sie immer noch sehr gerne. Zudem ist der Schreibstil des Buches sehr gut und es macht mir Spaß der Geschichte zu folgen. In Band 3 der Reihe befindet sich Arah im Wald und beginnt ihre Ausbildung zur Magierin. Jedoch ist von Anfang an etwas merkwürdig. Der Meister ist zwar sehr nett und erzählt ihr alles, jedoch hat man beim Lesen das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. Auf jeden Fall spielt das ganze Buch im Wald und es geht darum, dass Arah ihre Kräfte kontrolliert. Es gibt viele spannende und interessante Szenen und man lernt sehr viel über die Magie und ihre Geschichte. Das gefällt mir richtig gut. Zudem bekommt man mit, dass es gar nicht so einfach ist mit der Magie umzugehen. Zudem bekommt man etwas über den Magier mit und den Kater. Und auch Luna, die Drachendame ist wieder dabei. Die jedoch etwas zu verbergen scheint. Auf jeden Fall sind tolle Szenen dabei, trotzdem habe ich im Nachhinein das Gefühl, es ist kaum was passiert. Was wahrscheinlich daran liegt, dass sie immer nur im Wald sind und eigentlich auch alleine. Am Ende lichtet der Schleier sich auch ein wenig und Gefühle kommen durch. Sehr spannend. Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass es sinnvoll wäre die Bücher zusammenzufassen und ein Buch in Teile zu unterteilen, da die einzelnen Bücher doch sehr kurz sind mit etwa 130 Seiten. Zumindest 2 Bücher zu einem Buch mit 2 Teilen. Aber wer weiß? Vielleicht gibt es am Ende einen Sammelband? Jetzt wo ich Band 3 beendet habe möchte ich übrigens gerne mit Band 4 weitermachen. Die Reihe lässt sich gut lesen, sie ist interessant und ich mag Arah. Und es gibt noch einige offenen Fragen 😉.

Meine Meinung zum Cover:

Die Cover der Reihe gefallen mir immer noch wahnsinnig gut. Das Schwarz-grüne mystische Bild mit Arah passt sehr gut und ich finde es super, wie schön die Bücher zusammenpassen. Die Cover sind auf jeden Fall sehr gut gelungen!

Die Geschichte um Arah gefällt mir immer noch sehr gut & ich denke euch wird sie auch gefallen! Viel Spaß mit Arah und der Magie der Natur wünscht euch eure MermaidKathi