Gottfried, der Turborabe (Band 3)

Enno und Kira zeigen es allen

ISBN:
978-3-9819732-2-8; Hardcover: 12,90€/Ebook: 2,99; 80 Seiten.
Das Cover des Buchs.

Vor einigen Tagen habe ich das Buch aus dem Primero Verlag bei einer Leserunde gewonnen. Ich habe mich sehr darüber gefreut, weil das Buch ein sehr wichtige Themen anspricht: Flucht und Rassismus. Die Hauptpersonen sind Geschwister aus Afrika und somit haben sie eine braune Hautfarbe. Die Geschwister sind nach ihrer Flucht als Flüchtlinge in Deutschland und leben im Flüchtlingsheim.

Meine Empfehlung/Mein Fazit:

Ich finde das Buch ganz gut, weil es die superwichtigen Themen Rassismus und Flucht anspricht. Es gibt viel zu wenig Kinderbücher, die an das Thema heranführen. Die Geschichte und das Ende gefallen mir sehr gut und die Geschichte vermittelt wichtige Grundsätze, wie z.B.: Gewalt ist keine Lösung. Das ein Hauptaugenmerk auf diesen Turboraben liegt stört mich etwas. Aber vielleicht wäre das anders, wenn ich auch schon Band 1 und 2 gelesen hätte. Wobei die Bücher unabhängig voneinander sind. Es stört mich auch, dass es keine Kapiteleinteilung gibt. Dafür hat das Buch tolle Bilder, eine schöne große Schrift und einen leichten Schreibstil. Und das Grundthema von Rassismus und Flucht ist gut und wird toll vermittelt!

Das Buch bekommt 4 von 5 Sternen von mir.

Die Rückseite des Buches.

Meine Meinung zum Buch:

Ich finde das Buch ganz gut, weil es ein wichtiges Thema bespricht. Wegen seiner Hautfarbe wir Enno von einem Mitschüler beleidigt. Dieser ärgert nicht nur ihn, sondern auch seine Schwester. Und das nicht nur in der Schule, sondern auch am Badesee. Aber die beiden lassen sich das nicht gefallen. Ich mag die Geschwister sehr gerne. In dem Buch wird zudem erklärt, dass Gewalt keine Lösung ist und Reden und Nettigkeit am Ende siegt. Enno hilft dem gemeinen Jungen Hendrik und dieser sieht ein, dass er falsch gehandelt hat und sie werden Freunde. Die Bilder in dem Buch untermalen die ganze Geschichte noch. Die Geschichte allgemein finde ich ganz gut, und auch, dass man etwas über die Flucht der Kinder mitbekommt und welche Auswirkungen diese auf ihr Leben haben. Trotzdem stören mich auch einige Sachen an dem Buch, wie z.B. den komischen Turborabe, dem irgendwie die Hauptrolle gehört. Er ist zwar ganz witzig und nett, aber irgendwie passt das nicht ganz, finde ich. Der macht das ganze sehr unrealistisch und lässt das Buch wie eine Fantasie-Geschichte wirken. Aber vielleicht würde ich meine Meinung dazu ändern, wenn ich vorher Band 1 und 2 gelesen hätte. Vielleicht macht das ja dann mehr Sinn. Wobei man die Bücher ja unabhängig voneinander lesen kann. Außerdem stört es mich, dass das Buch ohne Kapitelunterteilung ist. Von Seite 6 bis 71 wird es in keine Kapitel unterteilt und es ist schwer eine Lesepause zu finden. Die über 60 Seiten sind zwar voller Bilder und mit großer Schrift (was super ist!), aber viele Seiten sind auch vollgeschrieben und für die Grundschüler ist es etwas anstrengend das ganze Buch ohne Pause zu lesen. Dabei gibt es so ein tolles Lese-Band für die Pausen! Eine Kapiteleinteilung wäre also ganz gut. Ich finde es aber super, dass die Geschichte die superwichtigen Themen Rassismus und Flucht anspricht, und man die Grundschüler so an die wichtigen Themen heranführt!

Meine Meinung zu den Covern und den Bildern:

Das Cover gefällt mir ganz gut. Die Geschwister mit der dunklen Hautfarbe sind sehr groß abgebildet. Aber auch hier stört mich wieder der Rabe. Es wird, meiner Meinung nach, ein viel zu großes Augenmerk auf ihn gelegt. Am Rand des Badesees im Hintergrund sieht man Hendrik, den Jungen, der gemein zu den Geschwistern ist, weil sie eine andere Hautfarbe haben. Ich finde das Cover und die gezeichneten Bilder im Buch sehr schön. Sie passen ganz gut zur Geschichte.

Ich bin der Meinung, dass es mehr Bücher mit solchen wichtigen Themen geben sollte. Und auch mehr Bücher, in denen Flüchtlingskinder die Hauptrolle spielen. Oft können wir gar nicht erahnen, wie schlimm es im Krieg und auf der Flucht ist. Und so haben wir vielleicht eine bessere Auffassung und verstehen die Menschen besser. Außerdem finde ich es wichtig, dass auch die ganz Kleinen sowas schon mitbekommen, damit sie gar nicht erst in dieses „die sieht anders aus, der ist schlecht“-Denken kommen. Obwohl es bei uns im Ort zum Glück nicht zu sehen ist, gibt es leider viel zu viele Menschen, die rassistisch sind und alle Flüchtlinge oder andersdenkende in eine Schublade stecken. Dabei kommt es IMMER auf den Charakter an und niemals auf die Herkunft oder die Hautfarbe.

Wie seht ihr das ganze? Das ist meine Meinung dazu. Bleibt gesund und geht immer nach dem Charakter eines Menschen! Eure MermaidKathi

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