Vegetarisch mit Liebe

Sehr exotisch und experimentell…

Mein Fazit/ Meine Empfehlung:

Das Buch ist optisch sehr schön!

Das Buch an sich ist schön und es gibt auch viele interessante Rezepte – nur eben nicht so gut für mich geeignet. Aber wegen der guten Einleitung (alles Gemüse und Co kann man wunderbar nutzen für: Omeletts, Pasta, Tortilla-Füllung usw.), dem Aufbau nach Zutaten, den schönen Tipps und Hinweisen und den schönen Tafeln hinten, sowie vom optischen her, vergebe ich 4 von 5 Sternen. Wenn ihr außergewöhnlich, exotisch und vegetarisch mögt, ist das Buch sicher gut für euch geeignet 😉. Ideen zum Kochen gibt es auf jeden Fall genug! Sowohl vegetarisch als auch als vegan und glutenfreie Alternative.

Infos zum Buch, den Rezepten und meine Meinung:

Ich bin keine Vegetarierin, esse aber doch auch oft sehr gerne mal ohne Fleisch. Dafür ist meine Schwester seit einigen Jahren Vegetarierin und ich wollte mit ihr zusammen einige Rezepte testen.

Das Buch enthält schöne Bilder, auch nette Zusatzinfos vorne.  –  aber Eismaschine als Grundgegenstand finde ich ziemlich übertrieben. Und auch viele der „Grundzutaten, die man immer haben sollte“ sind etwas ausgefallen. Aber sonst finde ich es sehr gut aufgebaut. Die Anordnung nach Gemüse/Obst. Von Apfel über Artischocken, Beerben, Kürbis, Steinobst bis Zitrusfrüchte und Zucchini finde ich super. Auch lustig finde ich die Rezeptsuche nach Zutaten. Wie z.B.: Jogurt. Bei vielen Zutaten und Rezepten gibt es außerdem zusätzliche Tipps, die mir gut gefallen. Hinten finden sich auch tolle Tafeln hinten für Original und Varianten zu Smoothies, Pesto, Salsa, Hummus… Diese sind sehr schön und gefallen mir ganz gut.

Aufgebaut nach Hauptzutat – sehr cool.

Doch es gibt öfters komische Rezepte, wie z.B. Schokoladen-Avokado-Mouse, Himbeer-Zitronen Pfannkuchen (2 Portionen mit 12 Eiern!) oder Rosenkohl-Cranberry-Salat. Auf den ersten Blick fiel es mir schwer, mich mit den doch recht „exotischen“ Rezepten anzufreunden. Eigentlich ist alles sehr exotisch und experimentell. Für mich sind die Hälfte der Rezepte deswegen leider nichts. Mit der anderen Hälfte geht es aber ganz gut (mehr oder weniger). Einige leichte und schöne Rezepte sind auch dabei (wie Paprika Quesasillas, Apfel-Crumble und Rosmarinkartoffeln).

Mit einer schönen Einleitung.

Aber bei den Rezepten tauchen manchmal merkwürdige Zutaten auf, die ich teilweise noch nicht kenne oder normalerweise nicht im Haus habe. Auch finde ich, dass die Nudelgerichte zu trocken sind. Z.B. bei den Karotten-Tomaten-Tagliatelle, finde ich, ist zu wenig Soße. Ich habe eine extra Soße dazu gemacht, dann war es okay. Aber trotzdem nicht so gut, meiner Meinung (und nach Meinung meiner Familie) nach. Das werde ich nicht nochmal kochen. Dafür waren alle begeistert von den Quesadillas mit Paprika und Spinat, sowie vom Apfel-Crumble. Das werden wir sicher öfters machen. Die Blumenkohl-Birnen Pizza ist auch nicht schlecht.

Vielleicht hätte ich aber besser anfangen sollen mit: Vegetarisch für Einsteiger. Vielleicht wäre ich mit weniger exotischen Rezepten besser zurecht gekommen.

Im großen und ganzen war das Buch ganz okay und optisch macht es auf jeden Fall was her, auch im Kochbuch-Regal! Mich haben von den 120 Rezepten aber nur sehr wenige überzeugen können, aber euch geht es vielleicht anders. Versucht ruhig mal euer Glück. Eure MermaidKathi

Fakten: Südwest Verlag, März 2017, ISBN: 978-3517095431, Orginaltitel: The love & lemons Cookbook Autor: Jeanine Donofrio

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